Freiwillige Feuerwehr Legden

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Aktuelles

Feuerwehr Legden


Generalversammlung In Legden ist die Feuerwehrwelt in Ordnung

LEGDEN "Ein "starkes Jahr" liegt hinter ihnen: Das Resümee der Freiwilligen Feuerwehr Legden war zur Generalversammlung am Freitagabend mit Superlativen gefüllt. Viele Großbrände, sehr schwere Verkehrsunfälle mit Todesfolge und der Katastrophenalarm im Juni zur verheerenden Hochwasserlage haben den Feuerwehrmänner und -frauen auch auf Kreisebene extreme Leistungen abgefordert. Mit dem Wachstum der Gemeinde steht die Feuerwehr vor neuen Herausforderungen.

Legden, 04.11.2016


"Nach lieben ist helfen das schönste Zeitwort der Welt", fasste Klaus Uppenkamp, Leiter der Feuerwehr Legden, die Motivation seiner Berufskollegen in einem Zitat von Bertha von Suttner zusammen. Diesen Antrieb wolle und müsse man an die Jugend weiter geben, "ihnen unsere Wertvorstellungen, Überzeugungen und den Einsatz für Mitmenschen vermitteln", so Uppenkamp. Zurzeit werden 19 Jungen und Mädchen in der der Abteilung der Jugendfeuerwehr ausgebildet.

Für die stetig wachsenden Anforderungen an die Feuerwehren und das immer währende Einsatzrisiko sei "lebenslanges Lernen eine Grundvoraussetzung", ergänzte Kreisbrandmeister Johannes Thesing. Er bescheinigte den Löschzügen aus Legden und Asbeck "eine hervorragende Bilanz" des vergangenen Jahres, lobte deren ausgezeichnete Einbringung bei kreisweiten Einsätzen und die konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung: "In Legden ist die Feuerwehrwelt in Ordnung."

Ehrungen und Beförderungen

LEGDEN/ASBECK. Die Versammlung der Löschzüge am Freitagabend wurde genutzt, um in feierlichem Rahmen die aktiven Feuerwehrleute zu ernennen und zu befördern oder auch, um langjährige Mitglieder zu ehren.

Ernennungen: Zum Oberfeuerwehrmann ernannt wurden Florian Barenbrügge, Hendrik Laukötter, Markus Nettels und Tobias Vinkelau; Ralf Rusche zum Unterbrandmeister, Michael Barenbrügge zum Brandmeister und Simone Schulze Beikel zur Oberbrandmeisterin.
Die Prüfung zur Jugendflamme Stufe II absolvierten Domenico Fleck, Hubertus Hessels, Moritz Hommel, Leon Mönsters, Nico Niggenhüser, Maximilian Schrage und Oliver Schürhoff. Die Jugendflamme Stufe III bekamen Silas Böckmann, Jonas Kleideiter, Moritz Niggenhüser, Tobias Revers und Luca Seewald verliehen.
Ehrungen: Das Feuerwehrabzeichen in Silber für 25 Jahre aktive Arbeit in der Freiwilligen Wehr überreichte Bürgermeister Friedhelm Kleweken an Stefan Albers, Andreas Marpert und Klaus Revers.
Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bedankte sich Klaus Uppenkamp bei Alfons Böckmann, Bernhard Niedecker, Bruno Reers und Hubert Wernsing.
In die Ehrenabteilung der Feuerwehr sind Werner Terstege und Stefan Kemper übergetreten.  

Alle Fahrzeuge einmal ausgetauscht

Bürgermeister Friedhelm Kleweken kann ebenfalls auf eine erstaunliche Bilanz zurückblicken: Während seiner Dienstzeit seien alle Fahrzeug einmal ausgetauscht, der Fuhrpark der Feuerwehr erweitert und zwei Gerätehäuser in den Orten erbaut worden. Neueste Errungenschaft: ein Löschgruppenfahrzeug "LF 20 KatS" mit modernster Ausstattung zur Brandbekämpfung. "Sie sorgen als Feuerwehr dafür, dass alle gut ausgebildet sind, wir als Gemeinde stellen das technische Gerät zur Verfügung", sagte Kleweken. "Das ist für uns Ehrensache!"

Mit dem Wachstum der Gemeinde und der Ansiedelung von Industriebetrieben in Gewerbegebieten wachse auch das Aufgabengebiet der Freiwilligen Feuerwehr. Das erfordere eine Neukonzeption des Brandschutzbedarfsplanes, erläuterte der Bürgermeister. Parallel dazu sei der Gefahrenabwehrplan der Kommune für Krisensituationen "fast fertig".

Dass Brandschutz bereits im Kindesalter beginnt, fasste Brandmeisterin Simone Schulze Beikel in ihrem Bericht zusammen. Das vierköpfige Team der Abteilung Brandschutzerziehung und Aufklärung besteht seit 2013 und klärt regelmäßig in den Kindergärten und der Grundschule der Kommune über elementare Fragen auf: Was macht die Feuerwehr? Was tun, wenn es brennt?

Vorsorge betreiben

Ob Räumungsübungen oder die Aufklärung über die Pflicht für Rauchmelder in Privatwohnungen ab 1. Januar 2017 - "Wenn es um Menschenleben geht, müssen wir Vorsorge betreiben", erklärte Klaus Uppenkamp. Jeder verhinderte Brand sei aber auch ein Kompliment für uns auf der Haben-Seite.

Besonderer Stolz erfüllt den Leiter der Feuerwehr auch die Zugehörigkeit des Musikzuges und des Feuerwehrchores zu seiner Einheit. "Musik kann Brücken bauen, Gesang auch."

 
 
 

Neues Löschfahrzeug in Dienst gestellt LF20

Am gestrigen Abend „06.06.2016“  waren einige Mitglieder der Feuerwehr Legden bei ihrer Partnerfeuerwehr in Neukirchen-Vluyn zu Gast. Grund hierfür war die Fahrzeugübergabe LF20 an den Löschzug Neukirchen der Feuerwehr Neukirchen-Vluyn. Die Kameraden aus Neukirchen haben das Fahrzeug am Morgen bei der Fa. Schlingmann übernommen und nach Neukirchen überführt. Das Fahrzeug ersetzt ein 23 Jahre altes Fahrzeug des Löschzuges Neukirchen. Bürgermeister Harald Lenzen übergab in dieser Feierstunde das Fahrzeug an den Leiter der Feuerwehr Lutz Reimann, der wiederum das Fahrzeug an den Löschzugführer Klaus Kutsch und seine Kameraden übergab.

Wir wünschen den Kameradinnen und Kameraden aus Neukirchen allzeit gute Fahrt und immer eine sichere Heimkehr.

 

Quelle: Münsterlandzeitung

Die Freiwillige Feuerwehr in Legden verfügt seit heute über“ Freifunk“ im Gerätehaus Legden.

Dank der Unterstützung des Bürgermeisters Friedhelm Kleweken und des Wehrführers Klaus Uppenkamp konnte am Standort Legden heute am 03.10.2015 ein Freifunk-Router in Betrieb genommen werden.

Für mich als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Legden war es eine große Freude mit dem Kollegen Michael Hölscher und den vielen zusätzlichen Händen den Freifunkrouter aufzubauen.

Wir hoffen, dass viele weitere Feuerwehren in Zukunft den Freifunk weiter mit aufbauen.

Informationen zu dem Thema Freifunk erhält man unter folgende Adresse:

www.freifunk-muensterland.de

Legden, 03.10.2015
Wolfgang Ahlers


Problem für Feuerwehr
Sirenen sind auf Legdener Dächern Mangelware

L
EGDEN Was wäre, wenn es ernst geworden wäre? Bei dem Ammoniak-Unfall im Schlachthof in der Nacht zum Dienstag ist nochmal alles gut gegangen. Doch für den Fall der Fälle hat die Feuerwehr nur zwei Sirenen in Legden, mit denen sie die Bevölkerung warnen kann. Und die seien je nach Wetter und Wind nicht immer in ganz Legden zu hören, so Hans Wittmund, Leiter des Bürgerservices.


Eine der beiden Sirenen befindet sich auf dem Dach des alten Feuerwehrgerätehauses im Ortskern, die zweite an der Brigidenschule in der Wibbeltstraße.

Momentan sei die Feuerwehr in einem Ernstfall auf die Hilfe der Polizei angewiesen, sagt Klaus Uppenkamp, Wehrführer der Legdener Feuerwehr. "Sie würden mit Streifenwagen durch die Straßen fahren und die Bewohner über Lautsprechanlagen warnen." Und auch die Alarmierung der Feuerwehrleute bei einem Großeinsatz könnte zum Problem werden, denn auch dafür sind die Sirenen zuständig.
Neues Sirenen-Konzept

"Das Thema war schon vor dem Vorfall am Montag bekannt", sagt Uppenkamp. Bereits seit Anfang des Jahres arbeitet die Feuer zusammen mit der Gemeinde Legden an einem neuen Sirenen-Konzept. Dieses sieht eine zusätzlich dritte Sirene im westlichen Teil des Ortskerns vor.

"Ein genauer Standort steht aber noch nicht fest", sagt der Feuerwehr-Chef. Laut Wittmund soll diese zusätzliche Sirene bereits in den kommenden Wochen installiert und in Betrieb genommen werden.
Digitale Empfänger

Außerdem sollen die beiden bestehenden Sirenen moderner werden und in Zukunft über digitale Empfänger statt über eine Telefonleitung aktivierbar sein. Finanzielle Mittel für das neue Konzept gibt es vom Land Nordrhein-Westfalen, die genaue Summe für Ledgen wollte Wittmund im Gespräch mit der Münsterland Zeitung gestern nicht nennen.

In den neunziger Jahren hat der Bund veranlasst, die Sirenen bundesweit abzubauen, da man der Meinung war, dass sie nach dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gebraucht werden. Der Bund hat es den Kommunen überlassen, ob sie diese auf eigene Kosten weiterbetrieben wollen. Die Gemeinde Legden hat sich dafür entschieden und die Sirenen behalten. Doch im Laufe der Jahre sei die bebaute Fläche der Gemeinde Legden gewachsen, so Wittmund. "Damit ist nicht mehr gewährleistet, dass die Sirenen im ganzen Ort zu hören sind. Zumindest nicht in einer ordentlichen Dezibelzahl" Die dritte Sirene soll dieses Problem nun lösen.
Lautsprecheranlage

Am Montagabend kamen weder die Sirenen noch die Streifenwagen mit Lautsprecheranlage zum Einsatz, da der Wind und der Regen dafür gesorgt haben, dass die Gaswolke nicht zum Ortskern gelangt ist.



Quelle: www.muensterlandzeitung.de


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Legden , 26.08.2015

Herbst 2016
Feuerwehr bekommt demnächst Ersatz für Löschfahrzeug „Oma“

LEGDEN Eigentlich ist "Oma" für ihr Alter noch gut in Schuss. Doch wenn sie voll beladen zur Hermannshöhe hinauf muss, beginnt sie schon mal zu schnaufen. Und hier und da zeigen sich auch winzige Spuren von Rost. Bald sind Omas Tage bei der Legdener Feuerwehr gezählt.


Eigentlich heißt der Mercedes-Benz mit charakteristischen runden Kurzhaube und den antiquierten Peilstäben auf den Kotflügeln einsatztechnisch korrekt LF16TS. Aber die Legdener Feuerwehrleute nennen ihren Oldtimer lieber beim Kosenamen "Oma". Kein Wunder: Das LF16TS war schon lange da, bevor die meisten der 66 Feuerwehrleute zum Löschzug Legden stießen.

Nur die älteren Feuerwehrmänner haben miterlebt, wie das Fahrzeug 1984 in Dienst genommen wurde. "Damals hat der Bund das Fahrzeug im Rahmen des Katastrophenschutzes noch selbst betrieben. Wir haben nur fürs Personal gesorgt", berichtet Wehrführer Klaus Uppenkamp. 1998 ging das Fahrzeug aber endgültig ins Eigentum der Legdener Wehr über.
Neues Fahrzeug bestellt

Zuverlässig hat "Oma" in all den Jahren ihren Dienst getan. Neun Sitzplätze bietet der Mercedes-Benz, der mit seiner Schlauchladung vor allem die Wasserversorgung über weite Strecken sicherstellt. Noch bis Herbst 2016 muss "Oma" durchhalten. Dann wird der Nachfolger geliefert.

Den Auftrag dafür hat der Rat in der Gemeinde Legden in seiner jüngsten nichtöffentlichen Sitzung vergeben. Gestern abend hat Wehrführer Klaus Uppenkamp den Löschzug darüber informiert. Überraschend kam die Auftragsvergabe freilich nicht. Seit sieben Jahren ist die Ausmusterung des LF16TS immer wieder Thema gewesen. Immer wieder kamen Gemeinde und Feuerwehr aber überein: Ein Jahr schafft das Fahrzeug noch.
Rund 300000 Euro

In diesem Jahr aber beschloss der Gemeinderat einstimmig, 292000 Euro für die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges bereitzustellen. "Der Motor des LF 16 TS ist nicht das Problem. Der läuft wie am Schnürchen. Aber der Aufbau macht Probleme. Und es wird immer schwieriger, Ersatzteile zu beschaffen", erklärt Christoph Blanke, Technikbeauftragter des Löschzuges.

In einem Auswahlverfahren begleitet von externen Experten wurde die Auftragsvergabe in den vergangenen Monaten vorbereitet.
Transparentes Verfahren

Der Löschzug hat die aus seiner Sicht nötigen Anforderungen benannt, drei Hersteller haben in Legden ihre Fahrzeuge vorgestellt. "Es gab eine transparente Punktevergabe", so Bürgermeister Friedhelm Kleweken. Am Ende entschied sich der Rat einstimmig für ein Angebot des Herstellers Schlingmann aus Dissen.

14 Monate Lieferzeit haben ihren Grund: Das neue Fahrzeug auf MAN-Basis ist kein Fahrzeug "von der Stange". Aufbau und Ausrüstung werden speziell auf die Legdener Bedürfnisse zugeschnitten. Mit Anhänger wird das neue Fahrzeug 1800 Meter Schlauch an Bord haben, die anders als beim alten LF16TS auch während der Fahrt verlegt werden können. "Das ist von besonderer Bedeutung. Wir sind nun mal eine Flächengemeinde", so Kleweken.

Vielfältige Ausrüstung
Das neue Fahrzeug ist auch geländegängiger als das alte. Zudem verfügt es über einen 1600-Liter-Löschwassertank für den ersten Löschangriff. Zur Ausrüstung, die teilweise vom alten Fahrzeug übernommen werden kann, gehören auch Motorsäge, Pumpen und allerlei weiteres Einsatzgerät.

Bei aller Vorfreude auf das neue Fahrzeug fällt den Feuerwehrleuten der Abschied von "Oma" auch ein wenig schwer. Sie wird verkauft werden. "Vielleicht baut sich ein Oldtimer-Liebhaber ein Wohnmobil daraus", so Uppenkamp. Oder der LKW wird nach Afrika verschifft. Blanke: "Ältere LKW sind dort sehr beliebt, weil sie robust sind und ohne Computeranalyse repariert werden können." Und eines weiß Blanke auch: 32 Jahre wie "Oma" werde das neue Fahrzeug wohl nicht halten. "Das schaffen die modernen Autos einfach nicht mehr."


Legden - Münsterland Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.muensterlandzeitung.de/

Abschied von „Oma“ ist beschlossene Sache. Auf das neue Fahrzeug freuen sich Christoph Blanke, Wehrführer Klaus Uppenkamp und Bürgermeister Friedhelm Kleweken.
                                                                                                                  Foto: Stefan Grothues

Armaturenbrett mit Charme und Christopherus: Gerade einmal 25000 Kilometer hat das LF 16 TS in seiner über 30-jährigen Einsatzzeit zurückgelegt.


Alarmübung Lebensechtes Szenario hält Feuerwehr und Sanitäter in Atem

LEGDEN Um Punkt 11.11 Uhr am Samstagvormittag wurden die Legdener durch das Heulen der Sirene aufgeschreckt. Die Mitglieder der Feuerwehr und des DRK wurden zu einem "Wohnungsbrand" auf die Osterwicker Straße gerufen.

Die Löschzüge Legden und Asbeck rückten nur wenige Minuten nach Alarmierung mit ihrem Einsatzleitwagen, vier weiteren Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften aus. Erst vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine nicht angekündigte Alarmübung handelte. Wolfgang Ahlers, Thomas Schaaf, Heinz Salewski und Alexander Lichtenberger hatten die Übung bis ins Detail vorgeplant.

Das Szenario war dramatisch: Ein Brand in der Küche, eine Ehefrau in Panik und ihr Ehemann, der auf dem Weg nach Hause Gas mit Bremse verwechselt und mit Vollgas in seine eigene Garage kracht, wo er im Auto eingeklemmt wird.


Fünf Personen "in Gefahr"

Nach der ersten Erkundung der Einsatzstelle durch Einsatzleiter Christoph Blanke und der Befragung der Bewohner wurde klar, dass sich noch weitere Personen im Gebäude aufhalten. Nach kurzer Bewertung der Lage wurde die Einsatzstelle in Einsatzabschnitte eingeteilt.

Gemeinsam machten sich die ersten eintreffenden Einsatzkräfte aus Legden und Asbeck daran, die fünf noch im Haus befindlichen Personen zu "retten". Die Gruppe mit dem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug befreite den eingeklemmten Fahrer in der Garage aus seiner misslichen Lage. Die "Opfer" wurden sogleich abseits der Einsatzstelle von Helfern des DRK und der Feuerwehr erst versorgt.
Erfahrungsaustausch im Gerätehaus


Nach gut eineinhalb Stunden wurde der Einsatz offiziell beendet und die Einsatzkräfte trafen sich Feuerwehrgerätehaus zum Erfahrungsaustausch. Ziel der Alarmübung war es, das Zusammenspiel der Hilfsorganisationen und der Test der neuen, digitalen Funktechnik.

Das Team, das die Übung vorbereitet hatte, hat die Abläufe im Einzelnen beobachtet. Diese Punkte werden mit den Einsatzkräften bei einer der nächsten Übungen besprochen. Um sich über einsatztaktische Erkenntnis auszutauschen wird man sich im Zuge einer Zug- und Gruppenführerfortbildung noch mal mit der Lage befassen.



Samstag, 28.03.2015

Quelle: www.muensterlandzeitung.de

Wenig Einsätze

Zwischen fünf und elf Mal pro Jahr wurde das Vorgängerfahrzeug eingesetzt. Das sei nicht oft. Aber schließlich sei es Ziel des Brandschutzes, dass so ein Fahrzeug möglichst wenig eingesetzt werde. Kleweken: "Aber ob im Ortskern, auf abgelegenen Höfen, im Dorf Münsterland oder im Gewerbegebiet - wenn der Ernstfall eintritt, braucht die Feuerwehr die richtige Ausrüstung."

Und da lasse sich die Gemeinde von neutralen Experten beraten. Am Ende stimmten alle Fraktionen den Ausführungen des Bürgermeisters ausnahmslos zu. Kleweken gab auch zu bedenken, dass das Vorgängerfahrzeug schon über 30 Jahre alt ist. "Die Feuerwehr pflegt ihre Ausrüstung offenbar gut. Das ist eine Investition für Jahrzehnte."

Haushaltsplan: Kein Gegenwind für den Etat - Münsterland Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.muensterlandzeitung.de/staedte/legden/Haushaltsplan-Kein-Gegenwind-fuer-den-Etat;art973,2650666#plx974669177

12.03.2015 in der Münsterlandzeitung



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Kameraden blicken auf 65 Einsätze zurück

LEGDEN 65 Mal sind im Laufe der letzten zwölf Monate die Feuerwehrleute aus Legden und Asbeck ausgerückt. 65 Mal halfen die die Feuerwehrleute in Großen und kleinen Nöten. Und manches Mal bekam Klaus Uppenkamp, der Leiter der Feurwehr zu hören: „Dafür werdet ihr doch bezahlt.“

Das berichtete Uppenkamp jetzt auf der Generalversammlung der Feuerwehr Legden im Gasthaus Enseling in Asbeck. Und er stellte vehement klar: „Nein, dem ist nicht so! Ein jeder hier im Raum erfüllt seinen Dienst zum Allgemeinwohl kostenfrei und uneigennützig.“

Das Ehrenamt bei der Feuerwehr sei ein besonderes Ehrenamt, das Zuverlässigkeit, Disziplin und Mut erfordere. Denn, so Uppenkamp weiter, die Sicherstellung des Feuerschutzes sei für die Gemeinde eine Pflichtaufgabe. Und bei einer Alarmierung könne sich niemand aussuchen, ob es ihm gerade zeitlich passe.

20 Brandeinsätze

Der Legdener Löschzug rückte im ablaufende Jahr zu 20 Brandeinsätzen, 17 technischen Hilfeleistungen, 11 Fehlalarmen, zwei Brandsicherheitswachen und zwei Notfällen aus. Besonders hob Uppenkamp den Brand vom 28. Dezember 2013 in der Königstraße hervor, als Menschenleben in Gefahr gewesen seien.

Der Asbecker Löschzug war bei sieben Bränden, vier technischen Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmierungen im Einsatz. Dafür sprachen auch die Vertreter der politischen, und kirchlichen Gemeinde den Feuerwehrmännern ihre Anerkennung aus.

Engagierte Jugendgruppe

Nachwuchssorgen hat die Legdener Wehr nicht. In der Jugendfeuerwehr sind 23 Jugendliche aktiv. Lars Vögeding berichtete, dass die wöchentlichen Übungen gut besucht seien. Drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr traten in die aktive Wehr über, fünf Jugendliche traten neue in die Jugendfeuerwehr ein.

Nach den Berichten der einzelnen Züge folgten die Ernennungen, Beförderungen, Ehrungen und Sonderauszeichnungen. Walter Kerkhoff vom Löschzug Asbeck erhielt das Feuerwehrehrenabzeichen der Stufe Gold. Eine Sonderauszeichnung für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielt Heinrich Dapper, der am 15. Oktober 1964 in die Freiwillige Feuerwehr Legden eingetreten ist. In die Ehrenabteilung sind Johannes Enseling und Georg Sicking gewechselt.

Quelle: www.muensterlandzeitung.de
10.11.2014



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Leistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken
am 07.09.2014


Am Sonntag den 07.09.2014 nahm die Feuerwehr Legden mit 3 Gruppen erfolgreich am Leistungsnachweis in Ahaus-Wessum teil.

Zwei Gruppen stellte der Löschzug Legden sowie eine Gruppe vom Löschzug Asbeck.







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Feuerwehrauto unter dem virtuellen Hammer!

LEGDEN Er ist rot wie ein Ferrari, nur nicht so schnittig. Dafür bietet er acht Sitzplätze. Und er ist möglicherweise ein Schnäppchen für Liebhaber. Über 3700 Interessenten haben schon ein Auge auf ihn geworfen. Sein Rufname: "Florian Legden 1 MTF". Die Gemeinde Legden versteigert ein Feuerwehrauto bei "www.zoll auktion.de", dem virtuellen Auktionshaus von Bund, Ländern und Gemeinden.

Zugegeben, das Mannschaftstransportfahrzeug ist in die Jahre gekommen. 1990 wurde der VW-Bus erstmals zugelassen. Die Gemeinde weiß auch die Vorteile herauszustellen: Das ehemaliges Kommunikations- und Führungsfahrzeug aus erster Hand sei "behördentypisch regelmäßig gewartet, gepflegt" und war stets in einer beheizten Gerätehalle untergebracht. Knapp 87 000 Kilometer war es zum Schutz der Legdener vor Feuer und anderen Unbilden unterwegs.

Am morgigen Mittwoch um 10 Uhr läuft die Versteigerung aus. Bis gestern lagen sieben Gebote vor. Der Preis kletterte von 6500 auf 7533 Euro. Bürgermeister Friedhelm Kleweken ist zufrieden: Die 20-Euro-Gebühr für die Einstellung in die Onlineversteigerung waren gut investiertes Geld. "Auf die diesem Weg erreichen wir einen großen Bieterkreis. Und das Verfahren ist transparent und offen für jedermann."
Premiere mit Unimog

Ihr virtuelle Auktionspremiere hatte die Gemeinde Legden bereits vor drei Jahren. "Ein Mitarbeiter im Rathaus hatte die Idee. Damals haben wir einen Unimog der Feuerwehr für 17 000 Euro an eine Privatperson versteigert. Damit waren wir bestens zufrieden."

Drei, zwei eins ... morgen um 10 fällt der Hammer. Der neue Eigentümer muss dann sein ganz privates Feuerwehrauto in Legden abholen - und bevor er damit los fährt, die Blaulichter abmontieren. Die sind zwar im Preis mit inbegriffen, aber im Verkehr sind sie nur für Einsatzfahrzeuge zugelassen.

Quelle: www.muensterlandzeitung.de

14.07.2014

68 Mal im Jahr: Feuerwehr musste mehr Einsätze fahren


LEGDEN Klaus Uppenkamp, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Legden, konnte sich zur Generalversammlung 2013 im Saal der Gaststätte Ostermann in Legden über ein volles Haus freuen. Erfreulich viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren ebenfalls anwesend.




„24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Wenn man uns braucht, kommen wir. Und das sofort!“, markierte Klaus Uppenkamp die ständige Bereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr, zu helfen, wo Hilfe nötig ist. Wie fast alle Redner wies er auf die Gefahren für den ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr hin. Er nannte es ein „Tagesverfügbarkeitsproblem“, dass er so erklärte: „Es gibt zwar genügend Feuerwehrleute, aber die sind tagsüber außerhalb an ihren Arbeitsplätzen – und können bei Alarm somit keinen Einsatz mitfahren.“

In Richtung des Bürgermeisters Friedhelm Kleweken bat er deshalb darum, Mitglieder der Verwaltung für die Arbeit anzuwerben. Genauso wichtig sei es, die Jugend für die Aufgaben der Feuerwehr zu begeistern. Der Musikzug lebe das bildhaft vor. Als drittes Anliegen nannte er die Aus- und Weiterbildung, die immer mehr Zugeständnisse von den Feuerwehrkameraden, den Familien und den Arbeitgebern verlange.

Pflichtaufgabe

„Die Feuerwehr ist Pflichtaufgabe der Gemeinde“, reagierte Kleweken auf die Anliegen von Uppenkamp. Auch in den kommenden Jahren werde die Gemeinde die Aufgaben der Feuerwehr unterstützen. „Die Ausbildung ist wichtig. Auch das finanzieren wir gern. Wir brauchen eine Feuerwehr, die gut ausgerüstet ist, gut ausgebildet ist und motiviert ist“, sagte Kleweken, der ebenso versprach, noch mehr um Mitglieder der Feuerwehr in der Verwaltung und in der Gemeinde zu werben.

Kreisbrandmeister Johannes Thesing überbrachte nicht nur die Grüße des Landrates Dr. Kai Zwicker, sondern auch die Anerkennung für die Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Legden. „Ich finde es toll, dass es Menschen wie euch gibt, die sich für andere einsetzen“, lobte Thesing. Die Zusammenarbeit im Kreis Borken zwischen den Wehren klappe gut. Das Engagement bei überregionalen Einsätzen finde großes Interesse. „Immer weniger Menschen stehen fürs Ehrenamt zur Verfügung. Es müssen in der Gesellschaft die Voraussetzungen für das Ehrenamt geändert werden. Da sind auch die Politiker gefordert“, gab Thesing kritisch zu bedenken.

68 Einsätze

68 Mal musste die Feuerwehr Legden in den letzten zwölf Monaten ausrücken. Das ist eine deutliche Steigerung zu den letzten Jahren, in denen zirka 40 Einsätze nötig waren. Der Löschzug Asbeck war 13 Mal im Einsatz. Dennoch waren sich alle einig, dass sie gemeinsam die Aufgaben der Zukunft meistern werden. Zuversichtlich blickten sie deshalb auf das Jahr 2018, in dem die Freiwillige Feuerwehr in Legden 125 Jahre alt wird.
08.11.2013

Quelle:
http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/legden/68-Mal-im-Jahr-Feuerwehr-musste-mehr-Einsaetze-fahren;art973,2185910#plx638593700

 
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