Freiwillige Feuerwehr Legden

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Feuerwehr Legden


Naturforscher für eine Woche

LEGDEN Knisternd beginnt das Feuer zu brennen. Die roten Flammen finden reichlich Nahrung in dem knochentrockenen Holz. Im höher schlagen sie – einen Moment noch. Denn schon im nächsten Augenblick ist von ihnen nur noch ein durchnässter, qualmender Haufen übrig – den Legdener Ferienkindern sei Dank.





Während der Brand gestern Morgen am Gerätehaus schnell aus ist, fängt das Ferienprogramm erst an: Eine Woche lang werden 50 Mädchen und Jungen im Grundschulalter sehen, staunen und ausprobieren. So lautet das Motto des Angebots der Kolpingsfamilie Legden.

Unter der Leitung von Marie-Luise Gerdemann und ihrem 36-köpfigen Betreuer- und Organisationsteam machen die Kinder Bildungsurlaub: Bis zum Wochenende werden sie die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und eben Feuer erforschen.

Dass diese Forschungsreise nicht nur informativ ist, sondern auch jede Menge Spaß macht, haben sie gleich beim Auftakt am Montagmorgen erlebt. In dem nagelneuen Feuerwehrgerätehaus durften sie hinter jede Tür schauen und sogar die Einsatzzentrale betreten, zu der sonst nur Leitungskräfte Zugang haben. Sie erfuhren, wie eng es in einem großen, roten Einsatzfahrzeug ist, und wieviel Geschick notwendig ist, um mit dem Löschrohr auf die Flammen zu zielen.

Jeden Tag starten die Kinder von ihrem Forschungszentrum an der Neuen Mühle zu neuen Expeditionen.



Einsatz in Büren
Eine Übung für zwei Feuerwehren

STADTLOHN/LEGDEN Als am Samstagmorgen um 7 Uhr die Sirenen in Stadtlohn und Legden heulten, war der schnelle Einsatz beider Feuerwehren zu einem Brand auf dem Hof Brunner, heute Hundepension in Büren, gefragt. Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung - die erste, bei der die Kreisleitstelle beide Nachbar-Wehren gleichzeitig ausrücken ließ.



An der K33 aufgestellter Löschwasserbassin, von dem das aus dem Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge angelieferte Löschwasser mit Fahrzeugpumpen weitergeleitet wurde zur 300 Meter entfernten Hofstelle. (Foto: Feuerwehr)

Das Szenario für die Übung: Im ehemaligen  Wohnhaus war es zum Brand gekommen,  bei dem zwei Personen vermisst wurden.

Aufgrund einer im Juni zwischen der Stadt Stadtlohn und der Gemeinde Legden abgeschlossenen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung erfolgte eine gleichzeitige Alarmierung beider Wehren durch die Kreisleitstelle, weil der Hof in dem Gebiet der Stadt Stadtlohn liegt, das von der Legdener Wehr schneller erreicht werden kann als von der Stadtlohner Wehr. Dies wurde auch eindeutig bestätigt: Das erste Fahrzeug, das am Einsatzort eintraf, war das Legdener Feuerwehrfahrzeug, von dem die Maßnahmen zur Menschenrettung unmittelbar eingeleitet worden sind.


Mit dem Eintreffen der Stadtlohner Fahrzeuge etwa zwei Minuten später erfolgte sodann die Übergabe der Einsatzleitung an die Stadtlohner Wehr. Nach der Menschenrettung musste der Schwerpunkt auf eine ausreichende Löschwasserversorgung verlagert werden, die im Außenbereich von Almsick und Büren nicht ohne weiteres gegeben ist. So wurde ein Großtanklöschfahrzeug aus Gescher zusätzlich zur Einsatzstelle beordert. Die Wasserversorgung erfolgte mit 3 Tanklöschfahrzeugen aus einem Teich im Ortsteil Büren und aus den weiter wegliegenden Hydrantennetzen von Stadtlohn und Legden.

Beim abschließenden gemeinsamen Frühstück aller Übungsteilnehmer zogen die beiden Wehrführer aus Stadtlohn und Legden, Günter Wewers und Klaus Uppenkamp, ein zufrieden stellendes Fazit dieser Alarmübung. Ihr Dank ging dabei an die knapp 90 Einsatzkräfte aus Stadtlohn, Legden und Gescher sowie an die Einsatzgruppe des Ortsverbandes des DRK Stadtlohn, die an dieser Übung teilgenommen hat. Es habe sich gezeigt, dass die interkommunale Zusammenarbeit beider Feuerwehren, die nunmehr auch rechtlich gefestigt wurde, auf praktischer Ebene völlig problemlos funktioniert. Die gleichzeitige Alarmierung sichere den Stadtlohner Bürgern in Almsick und Büren die bestmögliche Hilfe in der schnellsten Zeit, was letztlich als Ziel über allem stehen müsse.

Vereinbarung getroffen
Legdener Wehr löscht auch in Stadtlohn

In acht bis 13 Minuten will die Feuerwehr Stadtlohn zur Stelle sein, wenn es in ihrem Stadtgebiet brennt. Züngeln die Flammen östlich des Ortsteils Büren, gelingt ihr das allerdings nicht. Deshalb springt die Legdener Feuerwehr ein - schon seit Jahren.
von Sylvia Lüttich-Gür

Seit Montagabend ist diese Nachbarschaftshilfe in eine feste Form gegossen - mit dem Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung.

"Eigentlich wäre die Stadtlohner Feuerwehr gezwungen, in Büren einen eigene Löschgruppe mitsamt Fahrzeug einzurichten", erklärte Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken während der Ratssitzung das Problem der Nachbarn: Bei der geringen Einwohnerzahl Bürens sei das aber unrealistisch. Deshalb soll die öffentlich-rechtliche Vereinbarung helfen. Sie regelt den Einsatz der Feuerwehr Legden innerhalb der Stadtlohner Bauerschaften Büren und Almsick - also den Stadtlohner Ortsteilen, die die Legdener Wehr schneller erreicht als es die Kollegen aus Stadtlohn könnten - oder zumindest genauso schnell.




Meilenstein
Neues Feuerwehrgerätehaus feierlich eingeweiht


LEGDEN. Ganz im Zeichen der Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses stand das Wochenende im Dahliendorf. Dem offiziellen Festakt am Samstag schlossen sich das abendliche Lampionfest und der Tag der offenen Tür mit Programm am Sonntag an.

Nach einem zünftigen Marsch vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr begrüßte der Leiter der Feuerwehr, Gemeindebrandinspektor Klaus Uppenkamp, den stellvertretenden Landrat, den anwesenden Kreisbrandmeister, Vertreter der Kirchengemeinden, Bürgermeister Friedhelm Kleweken und weitere Festgäste, die auch von der befreundeten Feuerwehr aus Neuenkirchen-Vluyn mit ihrem Bürgermeister angereist waren - dazu die vielen Abordnungen der Löschzüge aus den Kreisen Borken und Coesfeld.

"Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" - auch für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Legden gilt dieser Leitspruch und ist Motivation genug, sich in ihrem Löschzug für das Allgemeinwohl einzusetzen. Dass dies in Zukunft noch mehr Freude machen wird, dafür sorgt mit Sicherheit das neue Feuerwehrgerätehaus.

Große Freude


Wehrführer Uppenkamp war dies bei seiner Ansprache anzumerken. Er bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, und übergab das Wort dann an Pfarrer Christian Dieker von der katholischen Pfarrgemeinde Legden und an Pfarrerin Renate Sturm-Wutzkowsky als Vertreterin der evangelischen Kirchengemeinde. Nach einem kurzen Wortgottesdienst unter Mitwirkung des Feuerwehrchors wurde das Gebäude durch die beiden Kirchenvertreter feierlich eingesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

Bürgermeister Friedhelm Kleweken sprach zu Beginn seiner Rede von einem historischen Tag für Deutschland und für Legden. Der Eurovision-Songcontest und die Meisterfeier des BVB, als dessen Fan er sich bekannte, seien sicherlich die herausragenden Ereignisse. Für ihn und die Legdener Bürger war jedoch zweifelsohne die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses an diesen Tag der größte Grund zur Freude.

Bedeutende Ereignisse


Kleweken ließ in seiner Rede den Ablauf von der Idee bis zur Vollendung Revue passieren. Besonders stolz sei er auf die Rekordzeit, in der das Gerätehaus erstellt wurde. Ein Jahr nur hatte es gedauert, bis das Gebäude an diesem Samstag eingeweiht werden konnte. "Das war nur möglich, weil alle an einem Strang gezogen haben und das gesamte Projekt vom Anfang bis zum Ende für alle eine Herzensangelegenheit war", so der Bürgermeister. Auch er dankte allen, die zum Gelingen dieses ehrgeizigen Vorhabens beigetragen haben und freute sich über die hervorragenden Bedingungen im neuen Gerätehaus.

Der Tag der offenen Tür mit seinem bunten Rahmenprogramm für Jung und Älter sowie spektakulären Einsatzvorführungen der Feuerwehr setzte am Sonntag den abschließenden Höhepunkt und sorgte für Riesenandrang.



Feuerwehr: Umzug ins neue Gerätehaus

LEGDEN. Umzug ins neue Gerätehaus hat die freiwillige Feuerwehr Legden mit einem großen Zug durch den Dorfkern verbunden.
von Peter Birkelbach

In voller Montur marschieren die Einsatzkräfte zum neuen Domizil.Peter Birkelbach)

Sirenengeheul, Blaulicht und Martinshorn haben am Samstag den Beginn des Umzugs der Freiwilligen Feuerwehr Legden von ihrem vom alten Standort in das neu errichtete Gebäude an der Holtwicker Straße signalsiert. Der Musikzug der Feuerwehr begleitete die Kameraden mit den passenden Marsch-Klängen. Die alte Handspritze erlebte ihren wohl letzten Umzug. Trotz der Umzugsarbeiten war die Wehr auch am Wochenende voll einsatzfähig, wie die Wehrleitung betonte.



Legdener Löschzg: Wehr rückte 54 Mal aus

LEGDEN. 54 Mal musste der Löschzug Legden im vergangenen Jahr ausrücken. von Sylvia Lüttich-Gür


Hatten Jahreshauptversammlung: die Mitglieder des Löschzugs Legden.  (Foto: privat)


Auf diese Einsätze, die Weiterbildungsveranstaltungen und den Bau des kurz vor der Fertigstellung befindlichen Gerätehauses haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr während ihrer Generalversammlung zurückgeblickt.

Dazu konnte Löschzugführer Stefan Hüntemann am Samstagzahlreiche aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr begrüßen. Der Einladung waren auch der Leiter der Feuerwehr Klaus Uppenkamp und sein Stellvertreter Wolfsgang Ahlers gefolgt.
Das "bewegte Jahr" 2010 mit seinen 54 Einsätzen sei geprägt gewesen vor allem von technischen Hilfeleistungen. Das Löschen von Feuer zähle längst nicht mehr zu den häufigsten Einsatzarten.

Weiterbildung

Nur mit ständiger Weiterqualifikation durch Lehrgänge und Seminare kann der hohe Stand der Ausbildung im Löschzug Legden gehalten und somit den wachsenden Herausforderungen gerecht werden.
In diesem Jahr mussten einige Vorstandsposten neu gewählt werden. Die Mitglieder wählten Andreas Grun als Kassierer, Michael Gausling und Daniel Thomas als Beisitzer und beriefen Andreas Mönsters und Christoph Boier in den Festausschuss. Als Kassenprüfer fungieren künftig Andre Strätker und Manuel Winkelhaus.


Franz-Muckelmann-Preis

Eine besondere Ehrung erhielten in diesem Jahr Heinz Salewski und Raphael Elsner. Beide erhielten den Franz-Muckelmann-Gedenkpreis. Diesen Preis vergibt der Löschzug Legden ein Mal im Jahr an besonders verdiente Kameradinnen oder Kameraden.
Die Mitglieder des Löschzugs Legden waren sich einig: Auch 2011 würden wieder viele Aufgaben auf sie warten. Einen vorläufiger Höhepunkt werde dabei der geplante Umzug und die Einweihung des neuen Feuerwehr Gerätehauses im Mai bilden.



Feuerwehr Legden blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück!



Am vergangenen Freitag hatte der Leiter der Feuerwehr Klaus Uppenkamp zur Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Legden eingeladen.
Der Einladung waren neben den beiden Löschzügen aus Legden und Asbeck, Jugendfeuerwehr, dem Musikzug  und dem Feuerwehr-Chor auch zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche und der Polizei gefolgt. Unter den Ehrengästen waren Bürgermeister Friedhelm Kleweken und der Stellv. Kreisbrandmeister Josef Terbeck. Nach den einleitenden Worten durch den Leiter der Feuerwehr Klaus Uppenkamp und dem anschließenden Totengedenken wurden zahlreiche Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen.



(v. links Stellv. Kreisbrandmeister Josef Terbeck - Stellv. Leiter der Feuerwehr Wolfgang Ahlers - Leiter der Feuerwehr Klaus Uppenkamp - Bürgermeister Friedhelm Kleweken)

Besonders sind hier das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr für Klaus Uppenkamp und Wolfgang Ahlers zu nennen. Ein Sonderauszeichnung in Gold für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr konnte an diesem Abend  dem Kameraden Ewald Kühlkamp verliehen werden. Klaus Tegen welcher diese Auszeichnung auch bekommen sollte hatte sich für diesen Abend entschuldigt.

In seiner Ansprache bedankte sich Bürgermeister Friedhelm Kleweken für den ehrenamtlichen Einsatz aller Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Legden. Besonders hervorgehoben wurden dabei der Einsatz der Kameraden des Löschzuges Asbeck zum 75-jährigen Jubiläum in diesem Jahr sowie der Einsatz aller aktiven Feuerwehrleute für ihren Einsatz während der Hochwasserlage in diesem Sommer. Des Weiteren berichtete der Bürgermeister noch über den zügigen Baufortschritt beim Neubau des Legdener Gerätehauses. Die Fertigstellung ist für März 2011 geplant.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Josef Terbeck bedankte sich ebenfalls für den ehrenamtlichen Einsatz aller und lobte mit Nachdruck das große Engagement bei der Durchführung des diesjährigen 34. Leistungsnachweises der Feuerwehren des Kreises Borken in Asbeck. Gleichzeitig mahnte er die Tagesverfügbarkeit der beiden Löschzüge Legden und Asbeck an; diese seien nicht ausreichend. Hier verwies er auf die Auszeichnungen durch den Landesfeuerwehrverband für Unternehmen - Partner der Feuerwehr -.
Die Versammlung endete mit dem Feuerwehrlied, vorgetragen durch den Feuerwehr-Chor.





"Keiner genießt mehr Vertrauen als die Feuerwehr"


Dieser Satz spiegelt eine Umfrage der Deutschen unter verschiedenen Berufsgruppen in Deutschland wieder.  Dies nahm auch Legdens erster Bürger zum Anlass, der Feuerwehr noch eine Überraschung teil werden zu lassen. Seine Grußworte zur diesjährigen Generalversammlung bildete den richtigen Rahmen für diesen Anlass. Die Feuerwehr wurde ausgezeichnet für ihr besonderes, ehrenamtliches Engagement für die Sicherheit der Bevölkerung. Die Auszeichnung wurde vom Bürgermeister Friedhelm Kleweken unter Anteilnahme des Filialdirektors Stefan Fleige der Sparkasse Westmünsterland überreicht. Die Sparkasse Westmünsterland hat diese Ehrenamtsauszeichnung, welche mit 1.000,00 EURO dotiert ist, in diesem Jahr der Feuerwehr zuerkannt.




(v. Links Stellv. Leiter der Feuerwehr Wolfgang Ahlers - Leiter der Feuerwehr Klaus Uppenkamp - Filialdirektor Stefan Fleige - Bürgermeister Friedhelm Kleweken)

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